Max ist ein Schüler und er absolviert während der Sommerferien ein Praktikum bei einem Industriekonzern. Diese berufliche Station trägt er nicht nur in seinen Lebenslauf ein, sondern auch in sein Xing-Profil. Gleichzeitig schreibt er in seinem Xing-Profil, dass er perspektivisch ein duales Studium sucht, das genau zu den bisherigen praktischen Erfahrungen passt. Solch ein Studienplatz fällt nun mit Xing nicht automatisch vom Himmel, jedoch macht ihn beispielsweise sein Xing-Netzwerk aufmerksam, wenn ein Arbeitgeber ein passendes duales Studium anbietet oder eine Recruiting-Messe stattfindet, auf der auch passende duale Studiengänge vorgestellt werden. Kurz gesagt erweitert Max durch sein Xing-Profil seine Chancen, die eigenen beruflichen Ziele besser und schneller zu verwirklichen. Es gibt dafür zweifellos keine Garantie, jedoch die Möglichkeiten werden besser. Dies war nur ein Beispiel. Xing und LinkedIn bieten viele weitere Chancen und Optionen, die bei Berufs- und Studienorientierung sowie Bewerbungen hilfreich sein können. Aus diesem Grund sollten diese Profile gut gehegt und gepflegt werden. Jeder Erfolg und jede neue berufliche Erfahrung gehört aktualisiert. Bestrebungen und berufliche Ziele sollten offen kommuniziert werden.
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Generell ist Xing eher für den deutschsprachigen Arbeitsmarkt spezialisiert, während LinkedIn für den internationalen Arbeitsmarkt interessant ist. Wer beide Portale noch gar nicht kennt: Beide Plattformen sind eine Art Facebook für den Beruf. Man registriert sich und erstellt ein Profil, was übrigens bei beiden Portalen komplett kostenfrei möglich ist, und stellt ausgewählte Stationen und Informationen vor. Zum Beispiel Schulbildung, Fremdsprachen, EDV-Kenntnisse, Praktika, Nebenjobs sowie Interessen. Wichtig ist, dass man die im Kompetenzprofil identifizierten Stärken bzw. relevanten Keywords ebenfalls auf Xing und LinkedIn platziert. Warum? Nun, Firmen haben ebenfalls eigene Profile auf Xing und LinkedIn und nutzen diese Portale, um interessante Kandidaten/Kandidatinnen zu finden und diese vielleicht sogar direkt anzusprechen. Wer hier die richtigen Keywords im Profil auflistet, der wird besser und häufiger gefunden.
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Xing und LinkedIn helfen übrigens auch, die Suchergebnisse zum eigenen Namen zu optimieren. Wenn Personaler unsere Bewerbung auf den Tisch bekommen, so kann es schnell passieren, dass unser Name bei Google eingegeben wird. Die Frage ist dann: Welche Ergebnisse zeigt Google an? Wenn wir ein Profil bei Xing oder LinkedIn vorweisen können, so werden diese Profile bei Google besonders hoch priorisiert; also ziemlich weit oben bei den Suchergebnissen angezeigt. Und wenn dann das Xing oder LinkedIn-Profil harmonisch zur Bewerbung passt und im Idealfall weitere interessante Informationen liefert, so wird der Personaler wahrscheinlich noch mehr von uns überzeugt sein.
Xing und LinkedIn bieten noch viele weitere beruflich interessante Chancen, beispielsweise können andere LinkedIn-Mitglieder auf unserem Profil Mini-Referenzen hinterlassen. Wenn wir vielleicht seit dem 16. Lebensjahr einen Nebenjob haben, aber bisher noch kein Zeugnis dafür erhalten haben, so kann eine LinkedIn-Mini-Referenz vom Arbeitgeber unser Profil bedeutsam aufwerten.
Bei Xing und LinkedIn kann man übrigens auch kleine Videos integrieren. Wer von sich ein kurzes Bewerbungsvideo erstellt hat, kann es direkt zum Profil hochladen und somit vielleicht viel authentischer mögliche Arbeitgeber von sich überzeugen, als es mit einem Anschreiben möglich wäre.